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Die Kunst des Kugelspiels

..... Nehmen Sie Ihre Gesundheit in die Eigene Hand .....

 

Begriffsbestimmungen:

Um Missverständnisse möglichst zu vermieden sollen die Begriffe, die in den Erläuterungen dieser Website benutzt werden, Definitionen erhalten.

Kugelrollen:
Kugelrollen bedeutet hauptsächlich eine einzelne Kugel in einer Hand, oder unter der Nutzung beider Hände gleichzeitig, zu bewegen. Auch jeweils eine Kugel in beiden Händen auf einmal zu bewegen ist Kugelrollen. Die erweiterte Form des Kugelrollens ist mehrere Kugeln gleichzeitig - in einer Hand oder in beiden Händen - zu bewegen. Dabei können verschiedene Figuren geübt werden.

Kugelreiben:
Kugelreiben bedeutet zwei oder mehr Kugeln so zu bewegen, dass sie sich aneinander reibend umeinander kreisen. Die Kugeln berühren sich dabei permanent und erzeugen ein Reibegeräusch. Sie sollen dabei nicht auseinander gehen und dann gegeneinander knallen.

Kugelschieben:
Kugelschieben bedeutet zwei oder mehr Kugeln so zu bewegen, dass sie hintereinander und sich berührend laufen, wie ein Zug mit Wagons. Dabei können Kreise, Linien oder Figuren, wie bspw. eine 8 entstehen.

Kugeldrehen:
Kugeldrehen bedeutet zwei oder mehr Kugeln so zu bewegen, dass eine freie Rotation umeinander entsteht, ohne dass die Kugeln sich berühren. Gerade hier ist das Aneinan-derknallen der Kugeln möglichst zu vermeiden.

Kugelrotieren:
Dies ist der übergeordnete Begriff. Das heißt, dass Kugelrotieren sowohl Kugelrollen, Kugelreiben, Kugelschieben als auch Kugeldrehen bedeutet bzw. bedeuten kann.

DIE ANWENDUNG DER KUGELN

Geschicklichkeit macht bekanntlich Spaß und Kugelrotieren kann man überall! Es sind zwar nur kleine Kugeln, jedoch können sie eine phantastische Wirkung entfalten. Die kleineren Kugeln (30 – 40 mm) passen in jede Tasche, sodass es immer möglich ist zu üben, egal ob im Sitzen, Stehen oder Gehen.

Die Übungen sehen zwar einfach aus, sie erfordern allerdings einiges an Disziplin, um sie zu meistern. Das Ziel eines Kugelrotierers ist, nie den Weg zur Meisterschaft aufzugeben. Um dieses Ziel zu erreichen muss das Üben mit den Kugeln langfristig, regelmäßig und intensiv betrieben werden.

Die Auswahl von geeigneten Kugelgrößen hängt in erster Linie von der persönlichen Handgröße ab. Es ist empfehlenswert zunächst mit mittleren Kugeln (40 – 50mm) zu beginnen, um zuerst die Koordination der Fingerbewegungen zu trainieren. Später erst wird zu größeren und auch kleineren Kugeln gewechselt. Die Ästhetik der Bewegungen der Finger beim Rollen, Schieben, Reiben oder Drehen wird dann erst erlangt, wenn der Übende in der Lage ist die entsprechende Übung - ohne hinzuschauen - zu beherrschen. Denn dann setzt die eigentliche Wahrnehmung der Finger erst ein.

Das Üben mit den Kugeln sollte nie zu einem bloßen Geschicklichkeitstraining herabge-würdigt werden. Die Kugeln sind, wenn Sie es zulassen, Lehrmeister für mehr Lebenskunst. Dieses fortgeschrittene Stadium kann allerdings nur erreicht werden, wenn eine Art meditative Geistes- und Körperhaltung eingenommen wird. Hierzu ist die Beruhigung bzw. Entspannung der Atmung, der Gedanken, der Gefühle und damit des Körpers erforderlich. 

Die Körperhaltung beim Üben ist daher genauso ernst zu nehmen wie die Meditations-, Qi-Gong- oder auch eine Yoga-Haltung. Während sämtlicher Übungen sollte eine langsame und gleichmäßige Bauchatmung mit gerader Rückenhaltung und leicht angezogenem Damm beibehalten werden. Die Körperhaltungen beim Kugelrotieren, wie bereits oben erwähnt, sind erstens sitzend, wobei der Arm frei gehalten oder abgestützt wird; zweitens stehend neben einem Tisch, auf dem der Arm abgelegt werden kann, eventuell mit einer weichen Unterlage oder auch frei stehend mit der Bereitschaft sich öfter zu bücken. Eine dritte Möglichkeit bietet sich im Gehen, wobei die Arme angewinkelt, wie beim Jonglieren, gehalten werden. Wer in der Öffentlichkeit, beim Spazierengehen oder bspw. auf dem Weg zur Arbeit üben möchte, kann die Hand einfach unten bzw. hängen lassen und zwei Kugeln in der vertikalen Ebene umeinander reiben.

Sobald beide Hände einzeln Rollen, Reiben, Schieben oder Drehen können, ist der nächste Schritt beide Hände gleichzeitig zu trainieren, was die Arme und Schulter erst richtig mit ins Spiel bringt. Über Balanceübungen kann dann der Übende in die persönliche Balance, Tanz oder auch Bewegungsrhythmus hinein gelangen.

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