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Wissenswertes

Die Herkunft des Fingerspiels mit den Kugeln

Nach chinesischer Überzeugung ist ein gleichmäßiges Zirkulieren der so genannten Lebensenergie (Qi) im Körper gleichzusetzen mit Gesundheit. Diese - im wahrsten Sinne des Wortes - natürliche Energie (energy of nature) wird in vielen Kulturen beschrieben. Die Ägypter nannten sie Ka, die Griechen Pneuma, die Maya Lil, die Polynesien Mana, die Japaner Ki, die Tibeter Lung, die Hindus Prana, die Sufis Baraka und die Afrikaner Mingo. Ajurveda benutzt den Begriff Ojas für die Lebensenergie.

Durch das Bewegen von Kugeln in der Hand (Kugelrotieren) existiert eine Technik/Übung (im Chinesischen Gong genannt) zur Kultivierung, d.h. Aktivierung, Steuerung, Verfeinerung und Stärkung dieser persönlichen Lebensenergie. Die jahrtausendelange Erfahrung in China lehrt, dass das Kugeldrehen nicht nur eine medizinische, sondern auch eine bedeutende präventive und damit gesundheitlich vorbeugende Wirkung entfaltet. Diese Technik gehört der chinesischen Qi-Gong Lehre (the ancient art of self healing) an.

Aus der Geschichte Chinas weiß man, dass ursprünglich, bereits vor unserer Zeitrechnung, rundliche Wildwallnüsse zum Anregen der Finger dienten. Es ist somit davon auszugehen, dass zuerst Holzkugeln angefertigt und benutzt wurden und später grobe Steinkugeln folgten. Das Zeitalter der Metallverarbeitung ermöglichte dann, dass ab dem 14. Jahrhundert im Norden Chinas, in der Baoding Region, erstmals massive Stahlkugeln zum Fingerüben hergestellt werden konnten. Danach wurden Hohlkugeln aus Stahl mit eingearbeiteten Klangkörpern entwickelt. Ab dem 18. Jahrhundert begannen künstlerische Gestaltungen der Oberflächen der Kugeln, die bis heute sehr weit fortgeschritten sind, wie beispielsweise die mit Cloisonné gestalteten oder mit eingravierten Motiven bearbeite-ten Metallkugeln. Steinkugeln mit handbemahlten Oberflächen sind oft eine Augenweide.

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Die Vielfalt an Kugeln

Die kleinsten Kugeln zur „sinnvollen Nutzung“ sind um die 30mm, die größten etwa 80mm im Durchmesser. Die gängigsten Größen sind 30, 40 und 50mm. Selbstverständlich üben Weiterfortgeschrittene in der Kunst des Kugelrotierens mit zusätzlichen Größen.

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Anfänglich ist ein Kugelpaar in der persönlich passenden Größe ausreichend. Allerdings sollten zur Weiterentwicklung des Kugelrotierens sämtliche Größen in 5mm Schritten von 30 – 60mm vorhanden sein. Die Kleineren in Metall und/oder Stein und die Größeren in Stein und/oder Holz. Kunststoffkugeln gibt es ebenfalls in allen Varianten, Größen und Gewichts-klassen.

Es macht übrigens richtig Spaß Kugeln in verschiedenen Größen und Materialien zu sammeln. Sammler sind bekanntlich zufriedenere Menschen, denn sie erfreuen sich immer wieder am Zugewinn ihrer Sammlung. Dies wiederum motiviert zum Üben, um irgendwann die Meisterschaft in der Kunst des Kugelrotierens zu erlangen. 

Kugeln können grob in fünf verschiedenen Materialgruppen eingeteilt werden:

  • Holzkugeln (Hartholz & Weichholz)

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  • Steinkugeln (Marmor & Halbedelsteine)

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  • Metallkugeln (Stahl, Silber, Gold, Messing etc.)

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  • Sonstige Kugeln (Glaskugeln, Porzellankugeln, Magnetkugeln, Noppenkugeln, Mas-sagekugeln etc.)
  • Bälle (Hand-, Tennis-, Golf-, Baseball-Bälle etc.)

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Die weit verbreiteten Klangkugeln aus Stahl sind hin und wieder angenehm zu Drehen. Für das regelmäßige Üben sind sie allerdings eher ungeeignet, weil der Klang nicht immer erwünscht ist. Je sensibler der Körper wird, desto intensiver ist das Empfinden der Klänge, Vibrationen und der sehr eindrucksvoll entstehenden begleitenden Hochtöne.
 

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